26 May
Posted by: admin in: Gesundheit Nachrichten
Blutkonserven sollen schneller verderben als bislang angenommen. Davon gehen Wissenschaftler der Universität von Kalifornien aufgrund einer Studie aus. Das Gesetz sieht eine maximale Lagerzeit von höchstens sechs Wochen vor. Laut der US-amerikanischen Forscher könnte dies jedoch bei einigen Patienten die Überlebenschancen nach einer Operation verringern. Bei der Untersuchung wurden Daten von 6 000 Patienten ausgewertet, die während einer Bypass- oder Herzklappenoperation Bluttransfusionen erhalten hatten. Etwa die Hälfte erhielt Blut, das höchsten 14 Tage gelagert worden war, die andere Hälfte älteres Blut. Die Überlebensrate im ersten Jahr lag bei letzteren bei 89 Prozent, bei Patienten, die mit frischerem Blut versorgt wurden, bei 93 Prozent. Auch die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen ist bei Patienten, die mit älteren Blutkonserven versorgt wurden, höher. Zu ähnlichen Ergebnissen sind bereits Untersuchungen über Krebsoperationen in Dänemark und Spanien gekommen, ebenso eine kanadische Studie über Blutvergiftungen. Bei allen gab es mehr Probleme bei der Versorgung mit älteren Konserven.
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