Von Untersuchungen per Computertomografie (CT) ohne medizinische Indikation und zur reinen Vorsorge ist aufgrund der hohen Strahlendosis abzuraten. Diese Ansicht vertritt Professor Christoph M. Bamberger, Direktor des medizinischen Präventions-Centrums Hamburg (MPCH). “Wird jährlich eine CT-Untersuchung bei einem Menschen durchgeführt, steigt sein Krebsrisiko um zwei Prozent”, erklärt Bamberger. Zwar seien Vorsorgeuntersuchungen mittels moderner, bildgebender Verfahren nicht mehr wegzudenken, da sie eine sehr hohe diagnostische Aussagekraft haben und mit wesentlich weniger Unannehmlichkeiten für den Patienten verbunden sind. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass diese Untersuchungen mit dem Magnetresonanztomografen (MRT) durchgeführt werden, der eine strahlungsfreie Alternative zur CT darstellt.Im Gegensatz zur CT arbeitet das MRT nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern. Die erzeugten Bilder sind mindestens von gleicher, teilweise sogar von besserer diagnostischer Aussagekraft. Das MPCH setzt bei allen virtuellen Untersuchungen ausschließlich MRT ein (www.mpch.de).