Es kann jeden Berufstätigen treffen: Eine plötzliche Krankheit, wachsender psychischer Druck oder ein Unfall reißen einen vorzeitig aus dem Berufsleben und machen eine weitergehende Tätigkeit unmöglich. Ohne private Vorsorge droht in solchen Situationen oft der soziale Abstieg. Verbraucherzentralen raten daher, für einen ausreichenden Berufsunfähigkeitsschutz zu sorgen. Dabei ist vor allem eines zu beachten: Wer schon in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, zahlt eine geringere Monatsprämie. Eine medizinische Selbstauskunft ist dabei üblich, eine medizinische Untersuchung wird für den Abschluss meist nicht erforderlich. Dies wird aber oft ab einem gewissen Alter von den Versicherungen verlangt. Schwierig beziehungsweise teuer wird die Absicherung auch für jene, die bereits einmal in psychotherapeutischer Behandlung waren.

Es empfiehlt sich daher nicht nur, beim Abschluss der Versicherung möglichst jung zu sein. Es ist auch darauf zu achten, dass die Versicherung später flexibel angepasst werden kann, wenn sich der Versicherungsbedarf ändert. Verträge mit Nachversicherungsgarantien sind daher besonders geeignet. Mit den Beiträgen für die Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sich nach Angabe der Verbraucherzentrale NRW auch Steuern sparen. Im aktualisierten Ratgeber “Berufsunfähigkeit gezielt absichern” zeigt die Zentrale auf, wie man den richtigen Schutz findet, wie gute Leistung durch geschickte Vertragsgestaltung bezahlbar bleibt und Versicherte ihren Anspruch notfalls auch rechtlich durchsetzen können. Für 12,90 Euro ist der Ratgeber zu haben, zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand kann er gegen Rechnung bestellt werden bei der: Verbraucherzentrale NRW, Versandservice, Adersstraße 78, 40215 Düsseldorf, Tel: 01805/00 14 33 (0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz), Fax: 0211/38 09-235, oder im Internet (www.vz-ratgeber.de).