Feinstaub kann die Gesundheit gefährden und zu Erkrankungen der Atemwege sowie des Herz-Kreislauf-Systems führen. Dass nicht nur der Verkehr eine Quelle der Staubpartikel ist, zeigt ein Test von Farb-Laserdruckern des Fachmagazins “Computerbild”. Dabei hat sich gezeigt, dass vier Produkte die Raumluft mit ebensoviel Staub belasten wie der Berufsverkehr auf einer Hauptverkehrsstraße. Der Xerox Phaser 6125, der Xerox Phaser 6110, der Samsung CLP-350N und der Samsung CLP-310 gaben zwischen 100 000 und 230 000 der winzigen Partikel pro Kubikzentimeter Raumluft ab.

Außerdem setzten bis auf den HP CP1515n und den Xerox Phaser 6125 alle Geräte beim Drucken zu viel krebserregendes Benzol frei. Im Toner der Modelle HP Color Laserjet CP1515n, HP Color Laserjet CP1215, Samsung CLP-310 und Xerox Phaser 6125 fanden die Tester zusätzlich verschiedene Giftstoffe. Das Samsung-Produkt enthielt Dimethylformamid, das für Embryonen schädlich sein soll. Bei den HP-Geräten wurden dagegen zu viele flüchtige organische Verbindungen (TVOC) gefunden. Sie gelten als Reizstoffe, die Befindlichkeitsstörungen auslösen können. Ob die Substanzen aus dem Toner auch in den Feinstaub und damit in die Luft gelangen, kann bislang noch nicht nachgemessen werden. Weil Gesundheitsgefahren aber nicht ausgeschlossen werden können, sollte die Feinstaubbelastung in Innenräumen so gering wie möglich gehalten werden. Im Test war der HP Color Laserjet CP1515n das einzige Gerät, das die Grenzwerte des Umweltzeichens “Blauer Engel” einhielt, obwohl der Toner mit TVOC belastet ist.